Treffer: Entwurf und Implementierung einer Java-basierten Middleware zur Abstraktion von Backendsystemen

Title:
Entwurf und Implementierung einer Java-basierten Middleware zur Abstraktion von Backendsystemen
Contributors:
Schulze, Hendrik, Irmscher, Klaus, Universität Leipzig
Publication Year:
2001
Collection:
Universität Leipzig: Qucosa
Document Type:
Dissertation master thesis
Language:
German
Relation:
urn:nbn:de:bsz:15-qucosa2-163403; qucosa:16340; https://ul.qucosa.de/id/qucosa%3A16800
Rights:
info:eu-repo/semantics/openAccess
Accession Number:
edsbas.3D91FF1
Database:
BASE

Weitere Informationen

In dieser Arbeit wird der Entwurf und die Realisierung einer Software beschrieben, die vorhandene Serversysteme, die strukturiert Daten bereitstellen, abstrahiert und damit die vorhandenen Differenzen solcher Backends für eine Client-Anwendung eliminiert, um einen standardisierten Zugriff auf beliebige, und damit austauschbare, Datenquellen für eine Anwendung bereitzustellen. Dazu werden verschiedene Abstraktionsebenen eingeführt und es wird eine einheitliche Datenstruktur und Schnittstelle definiert. Das entwickelte System ist als Middleware konzipiert, das heißt, es dient als Grundlage für andere Software. Um die Stabilität und Praktikabilität der Middleware zu verifizieren, wurden zusätzlich mehrere Anwendungen implementiert. Ein graphischer Swing-basierter Konfigurationsclient ermöglicht die komplette Verwaltung der entwickelten Middleware auf eine einfache und benutzerfreundliche Weise. Ein weiterer Client implementiert einen Benchmark, um durch die Erzeugung von hohen Lasten neben der Speicher- und Durchsatzperformance die Systemstabilität zu verifizieren. Um mittels einer installierten Middleware verschiedene Clients zu ermöglichen und um die Verteilung von Anwendungen im Sinne des 3-tier-Modells zu unterstützen, basiert die Lösung auf einer Verteilungsplattform, wobei konkret die Java Remote Method Invocation benutzt wurde. Eine weitere wichtige Funktion ist die Möglichkeit, vorhandenen Client-Anwendungen zur Laufzeit den Zugriff auf weitere Backendsysteme zu ermöglichen. Dieses wurde durch die Entwicklung einer Treiberarchitektur realisiert. Diese Treiberarchitektur wurde dabei so strukturiert, daß neben den reinen Datenbanken auch lokale Dateien oder XML-Strukturen als Datenquellen eingebunden werden können. Dadurch ist es beispielsweise möglich, bei der konkreten Softwareenwicklung mit einer Oracle-Datenbank zu arbeiten und erst bei der Installation des fertigen Produkts bei einem Kunden das System auf eine IBM DB2 Datenbank zu konfigurieren, ohne daß dazu eine Änderung des Programms notwendig wäre. ...